Publikum sang die Lieder begeistert mit

Konzert „Bund(t)er Abend“: Konzert mit der Gruppe IrishStew riss die Besucher von den Sitzen

Geigerin Birgit Heydel und Sängerin Stefanie Horn bekamen für ihre Soli spontanen, langanhaltenden Applaus

Fotos Melchert Stromann

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Mit temporeichen irischen Liedern und bekannten Hits riss die Band
IrishStew die Zuhörer im Dorfgemeinschaftshaus von den Sitzen.


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Birgit Heydel spielte      Das Publikum erhob sich       Günter Koch ist auch
äußerst fingerfertig.       spontan zum Applaus.          Sänger der Band.

Bunde – „Ganz besonders bedanke ich mich bei Herbert Neumann, der es seit Jahren schafft, große Konzerte in Bunde anzubieten – Sie können stolz auf den Kulturkreis sein.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Bandleader Günter Koch nach einem zweieinhalbstündigen Konzert mit der Gruppe IrishStew beim „Bund(t)er Abend“ von einem begeisterten Publikum.

Von der ersten bis zur letzten Minute waren die rund 300 Gäste im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus in Bunde begeistert von der bunten Mischung aus Folk, Rock, irischer Musik und Einflüssen aus der Country-Musik. Getragen wurde die Musik von Birgit Heydel an der Geige, die in allen Stücken überzeugte. Sie legte eine Fingerfertigkeit an den Tag, die kaum nachvollziehbar war und immer wieder Zwischenapplaus erhielt.

Mit „Far away“ und The Raggle Taggle Gypsies“ wurde das Konzert eröffnet, es folgten dann langsame Balladen und temporeiche irische Lieder, darunter viele Hits, die vom ganzen Saal mitgesungen wurden. Günter Koch setzte seine raue Stimme ein, die unterstüzt wurde von der kraft- und gefühlvollen Stimme von Stefanie Horn, die nach ihren Soli jeweils langanhaltenden Beifall erhielt. Das Fundament der Gruppe bildeten Schlagzeuger Ingo Meyer, Gitarrist Stefan Wiesbrock und der Bassist Thomas Rissmann.

Mit „Gypsies Wedding Day“ wurde die Pause eingeläutet, in der sich die Gäste mit IrishStew und Guinness stärken konnten. Nach der Pause ging es mit „Back home to Derry“, „Song for Ireland“ und vielen schnellen Rhythmen wie bei „Wiskey in the Jar“ weiter. Bei den Stücken gab wiederum Birgit Heydel mit ihrem flotten Geigenspiel den Ton an. Der wiederholten Aufforderung zum Aufstehen, Klatschen und Mitsingen hätte es gar nicht bedurft, weil es die Zuhörer ohnehin kaum auf den Sitzen hielt.

Lediglich der Aufforderung zum Tanzen folgten die Gäste nicht. „Die tanzen immer noch nicht, obwohl wir Tanzlieder spielen“, stellte Günter Koch schließlich fest. Er verstand es, zwischen den Liedern immer wieder kleine Geschichten zum Besten zu geben.

Die Band kommt aus dem Bonner Raum, ist im Jahr 2000 zum ersten mal aufgetreten und belegte 2011 beim 29. Deutschen Rock-und-Popp-Preis den ersten Platz in der Kategorie „Beste Folkrock Band“. Zudem wurden Günter Koch und Stefanie Horn 2014 als beste deutsche Folksänger und –sängerin ausgezeichnet.

Ohne Zugaben wurde die Band nicht entlassen: Mit vier Songs, zum Schluss „Dirty old town“ und „A last song“, verabschiedete sie sich und erhielt viel Beifall. (…)

Ostfriesenzeitung vom 21.02.2017 von Melchert Stromann

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